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FAQs – Häufig gestellte Fragen zu Metalldetektoren und wichtige Begriffe einfach erklärt

Im Metalldetektor Test habe ich eine Liste der Top 11 Metalldetektoren erstellt und in einer umfassenden Tabelle nach relevanten Kriterien verglichen.

Hier gehe ich auf Begriffe ein die für Neueinsteiger möglicherweise an Erklärung bedürfen und beantworte Fragen zum Thema die mir häufig gestellt werden.


Wie Schwer darf ein Metalldetektor sein?

Das Gewicht eines Metalldetektors ist ein wichtiges Kriterium für die angenehme Schatzsuche.

Die Suche nach wertvollen Metallen kann schnell sehr anstrengend werden, wenn das Gewicht des Geräts ein gewissen Maß überschreitet. Die meisten Geräte bewegen sich zwischen 1 und 2 Kilogramm.

  • Ein Gewicht von 1 bis 1,5 Kg bewerte ich als leicht und angenehm zu tragen.
  • Zwischen 1,5 und 2 Kg ist noch machbar aber bereits an der oberen Grenze.
  • Wiegt das Produkt über 2 Kg ist es meiner Meinung nach nicht empfehlenswert.

Es gibt ausreichend Metalldetektoren die sehr leicht zu tragen, und ergonomisch gebaut sind. Beim Sondeln geht es nicht darum Kraft zu beweisen, sondern so viele Funde wie möglich zu ergattern. Je länger Du also durchhält, desto besser.


Was bezeichnet die Suchmethode(n) eines Metalldetektors? 

Metallsuchgerät SuchmethodeWenn Du die bereits mehrere Metalldetektoren angesehen hast wird das Wort “Suchmethode” öfters gefallen sein.

Doch was genau bezeichnet die Suchmethode?

Die Suchmethode ist die Betriebsart mit der Dein Metalldetektor die Metalle im Boden erkennt. Hauptsächlich gibt es 2 Suchmethoden, jede davon erfüllt den Zweck das Suchen einfacher zu machen:

Die Standart-Suchmethode

In der Standart Suchmethode spricht man von der “Motion-Betriebsart”. Der Metalldetektor wird in einer hin-und-her Bewegung über den Boden geschwenkt. Die Metallsonde erkennt nur in Bewegung Metalle.

Das ermöglicht es in kurzer Zeit große Flächen abzusuchen und ist die am meist verwendete Suchmethode.

Der Pinpoint-Modus

Die zweite Suchmethode nennt sich der Pinpoint-Modus.  Das Gerät wird von der “Motion Betriebsart”, in der die Ortung nur bei Bewegung der Spule erfolgt, in die “Non-Motion Betriebsart” umgeschaltet.

Das bedeutet, dass die Suchspule nun im Stillstand Metalle orten kann.

Diese Funktion erweist sich als sehr nützlich, wenn Metalle im Boden geortet wurden und deren genaue Position ermittelt werden soll. Der Fund kann nun ganz präzise ausgegraben werden.

Manche Metalldetektoren haben eine eingebaute Pinpoint-Funtion, diese funktioniert meistens auch verlässlich.

Noch besser lassen sich Funde aber mit einem separaten Pinpointer orten, den jeder gelegentlicher Sondengänger parat haben sollte. Mehr dazu gibt es in meinem Pinpointer Test.


Brauche ich unbedingt einen Kopfhöreranschluss?

Metallsucher KopfhörerOb Du gerne mit Kopfhörern sondern gehst oder nicht ist Dir überlassen.

Ich empfehle es ein Metalldetektor mit Kopfhörer-Anschluss zu wählen, falls irgendwann Der Tag kommt an dem Du es benötigst.

Die meisten Metalldetektoren haben solch einen Anschluss.

Alternativ kannst Du auch den Weg der Bluetooth Kopfhörer gehen, in meinem Beitrag zum Zubehör für Schatzsucher habe ich eine Auswahl an guten Kopfhörern zum Sondeln bereitgestellt.


Was bezeichnet die Disk-Funktion?

“Disk” steht als Abkürzung für Diskriminierung. Diese Funktion erlaubt es bestimmte Metalle aus der Ruhe zu “Diskriminieren”, also ausblenden. Dies ist nützlich wenn Du oft Kronenkorken oder Nägel findest, und diese lieber überspringst um zu den schönen Funden zu kommen.

Mit der Disk-Funktion deines Metalldetektors kannst Du bestimmte Metallarten aus der Suche ausschließen.


Ist eine einstellbare Lautstärke empfehlenswert?

Metallsuchgerät test LautstärkeVor allem wenn Dein Metalldetektor kein Kopfhörer Anschluss besitzt ist es wertvoll eine einstellbare Lautstärke zu haben.

Sondeln tut man an vielen verschiedenen Orten mit sehr unterschiedlichen Geräuschpegeln.

Wenn Du alle Signaltöne problemlos mitbekommen willst dann solltest Du die Lautstärke einstellen können.


Ist ein Metalldetektor Wasserdicht?

Es gibt drei verschiedene Stufen der Wasserfestigkeit.

Viele Metalldetektoren haben eine Wasserdichte Spule. Damit kannst Du z.B in Flüssen nach Gold suchen, und brauchst keine Angst zu haben in der Nähe des Wassers zu suchen.

Manche Metalldetektoren sind Spritzwasserfest (Wie z.B der Fisher F44). Diese können Nass werden ohne Schaden davon zu nehmen.

Ein plötzlicher Regenfall ist für Dich also kein Problem.

Die letzte Kategorie sind Unter-Wasser-Metalldetektoren. Diese Metalldetektoren sind für den Einsatz im Wasser Konzipiert und dementsprechend vollkommen Wasserdicht. Die Wasserdichte reicht bei Profigeräten bis zu mehreren Metern.


Wie funktionniert ein Metalldetektor? 

Metalldetektor Test

Tragbare Metalldetektoren bestehen aus einer Suchspule und der Steuerelektronik.

Die Spule erzeugt ein magnetisches Feld das in den abzusuchenden Bereich gesendet und wieder empfangen wird. Sind in der abgesuchten Fläche Metalle vorzufinden so wird das magnetische Feld durcheinandergebracht und es entstehen sogenannte “Wirbelströme”.

Je nach Ausprägung eines Wirbelstroms wird die Dauer die das Signal braucht um zur Spule zurückzukehren verändert und es kann auf ein bestimmtes Metall geschlossen werden.

Die Steuerelektronik hat die Aufgabe einen Fund zu melden. Wird das Magnetfeld gestört, löst die Elektronikeinheit ein akkustisches oder optisches Signal aus das auf die Präsenz von Metallen hinweist.

Die meisten Metalldetektoren laufen mit Akkus oder Batterien, sodass ein regelmäßiges Aufladen erforderlich ist. In einigen Metalldetektor test Berichten werden ganz unterschiedliche Modelle vorgestellt, die nicht über die gleichen Funktionen verfügen. Simple Metalldetektoren können z.B oft keine bestimmten Metalle voneinander trennen während komplexere Geräte  eine Diskriminierfunktion beinhalten die es ermöglicht Metallarten bei der Suche auszuschliessen indem die entstandenen Wirbelströme analysiert werden.